Über Michael Katz
Als Solopreneur bin ich selbst mein erster Kunde.
Strategischer Kommunikationsberater, mehrfacher Gründer, aktiver Pilot. Ich begleite selbstständige Experten dabei, ein Geschäft aufzustellen, das sie trägt, und gehe denselben Weg selbst.
Ich arbeite viel mit Solopreneuren: Beratern, Interimsmanagern, Coaches. HR-Profis, Trainern, Anwälten. Menschen, die ihr Fach beherrschen. Die nach Jahren harter Arbeit genau das können, wofür Kunden gutes Geld zahlen. Und die trotzdem in einem Modell feststecken, das ihr wertvollstes Kapital Tag für Tag verbraucht, anstatt es aufzubauen: Zeit gegen Geld. Auftrag für Auftrag. Ohne System. Ohne Hebel. Ohne Ausweg.
Das ist ein strukturelles Thema, keine Frage von Disziplin oder Können.
Ich helfe, diese Struktur zu verändern: Wissen sichtbar machen, Prozesse entwickeln, die ohne ständige persönliche Präsenz funktionieren, Angebote schaffen, die skalieren. Das Ergebnis ist kein neues Geschäftsmodell auf dem Papier, sondern echte zeitliche und unternehmerische Freiheit.
Wissen ist das wertvollste Kapital, das ein Mensch besitzen kann. Zu viele geben es für einen Stundensatz her.
Manifest

Mit vierzehn allein in der Luft. Seitdem weiß ich: Freiheit braucht System.
Ich habe als Teenager Segelfliegen gelernt. Mit vierzehn Jahren saß ich das erste Mal allein im Cockpit. Was sich nach Freiheit anfühlte, war in Wirklichkeit das Gegenteil von Zufall: Checklisten, Verfahren, Training. Vor allem habe ich früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen, für mich und für andere. Später kam das Motorfliegen hinzu, und damit neue Systeme, die mich als Pilot entlasten.
Diese Logik hat mich geprägt. Nicht als Operator denken, sondern als Gestalter. Systeme bauen, die auch ohne mich laufen. Automatisieren, delegieren, das Wesentliche kontrollieren, den Rest loslassen.
Ich habe damals nicht nur fliegen gelernt. Ich habe zum ersten Mal eine Marketingkampagne entworfen, eine Flugsportmesse von Grund auf entwickelt und professionell kommuniziert. Der Reflex, Dinge in skalierbare Strukturen zu übersetzen, ist seither geblieben.
Im Rettungsdienst habe ich gelernt, Wichtiges von Dringendem zu unterscheiden.
Mein Zivildienst war kein Pflichtprogramm. Ich bin als Neunzehnjähriger zu Einsätzen gefahren, bei denen Menschen zwischen Leben und Tod standen. Das gibt einem eine bestimmte Erdung. Eine Klarheit darüber, was wirklich wichtig ist und was nur wichtig klingt.
Den Unterschied zwischen dem, was dringend ist, und dem, was zählt, erkenne ich seitdem schnell. Das ist in meiner Arbeit kein Soft Skill. Es ist das Fundament jeder guten Beratung.


Die beste Krisenkommunikation lässt eine Krise gar nicht erst entstehen.
Bei Deutsche Post DHL war ich europäischer Pressesprecher, als das europäische Luftdrehkreuz über Nacht von Brüssel nach Leipzig verlegt wurde. Hunderte Mitarbeiter betroffen, Medien im Nacken, Gewerkschaften am Tisch, 26 europäische Märkte, die informiert werden mussten. In solchen Momenten lernst du, Lärm von Substanz zu trennen. Was ist jetzt wirklich wichtig? Was kann warten? Wem sage ich was, in welcher Reihenfolge? Wie baue ich dem drohenden operativen Ernstfall optimal vor?
Diese Fähigkeit, unter Druck die richtigen Prioritäten zu setzen, ist in der Krisenprävention entstanden. Sie ist genauso nützlich, wenn ein Selbstständiger vor lauter Aufgaben nicht weiß, wo er anfangen soll.
Fünf Jahre Argentinien haben mich gelehrt, im Jetzt zu handeln.
Im Alter von 31 Jahren habe ich einen sicheren Job bei einem DAX-Konzern aufgegeben, um nach Buenos Aires zu gehen. Executive MBA war das offizielle Ziel. Was ich wirklich bekommen habe, waren Lektionen fürs Leben: fünf Jahre in einem Land, in dem die Währung jederzeit kollabieren kann, in dem sich die Regeln über Nacht ändern, in dem niemand ernsthaft glaubt, morgen sei wie heute. Argentinien zwingt einen, jetzt zu handeln und den Moment zu leben.
Ich habe dort als Freelancer gearbeitet, eine Unternehmensberatung mitgegründet, internationale Kunden beraten und die demokratischen Kräfte gestärkt. Nicht etwa, weil das mein Plan gewesen wäre, sondern weil sich Möglichkeiten auftaten und ich zugriff. Schnelles Denken, echte Beziehungen, kein Aufschub. Diese Haltung habe ich seitdem nicht mehr abgelegt.


Kommunikation skaliert nicht durch Aufwand, sondern durch System.
Bei Trinasolar habe ich die europäische Marketing- und Kommunikationsorganisation mit aufgebaut. Vom Startup-Feeling bis zum differenzierten Konzernbetrieb. Sieben Sprachen, dutzende Märkte, ein siebenstelliges Budget. Medienarbeit, C-Level-Ghostwriting, Digital Marketing, Events, Kampagnen, Krisenmanagement, Umstrukturierungen. Es gab Zeiten, in denen ich allein das gesamte MarCom-Team für die ganze Region war. Zu anderen Zeiten durfte ich ein Team führen.
Was ich dabei gelernt habe: Wer keine funktionierenden Prozesse hat, arbeitet immer. Wer sie hat, arbeitet klüger. Beides habe ich erlebt. Und den Unterschied gründlich verstanden.
Ich lebe das Modell, das ich anbiete. Darum bin ich glaubwürdig.
Als ich gegründet habe, stand ich vor exakt denselben Fragen wie meine Zielkunden. Wie positioniere ich mich? Wo kommen die Kunden her? Was ist mein Angebot eigentlich genau? Ich hatte 25 Jahre Kommunikationserfahrung und trotzdem kein LinkedIn-Profil, das für mich arbeitete. Keinen systematischen Content. Keinen Plan für passives Einkommen. Ich war der typische Experte, der alles kann außer sich selbst zu vermarkten.
Deshalb bin ich selbst mein erster Kunde. Alles, was ich meinen Kunden empfehle, teste ich zuerst an mir selbst. Was funktioniert, gebe ich weiter. Was scheitert, teile ich auch.

So lernen wir uns kennen.
Der einfachste Weg ist ein Gespräch. Dreißig Minuten, ohne Agenda, ohne Pitch. Nach einer gemeinsamen Bestandsaufnahme können wir schnell klären, ob und womit ich helfen kann.
